Beschreibung

Metasequoia glyptostroboides – Urweltmammutbaum

Kurzbeschreibung: Der Urweltmammutbaum ist ein lebendes Fossil – erst 1941 in China wiederentdeckt, war er zuvor nur aus Fossilien bekannt. Als sommergrünes Nadelgehölz zeigt er im Herbst ein wunderschönes Kupfer- und Rostrot bevor er die weichen, gegenständigen Nadeln abwirft. Mit seinem schlanken, kegelförmigen Wuchs, der charakteristisch orangeroten Borke und dem rasanten Wachstum ist er einer der eindrucksvollsten Solitärbäume für feuchte Lagen.

  • Wuchshöhe ca. 35 m
  • Als Solitärbaum in Parks
  • Holzverwendung: Möbel, Bootsbau
  • Sonnig bis halbschattig
  • Braunrote Rinde
  • Zuwachs 40-80 cm / Jahr

Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Der Urweltmammutbaum liebt frische bis feuchte, tiefgründige Böden und gedeiht besonders gut in der Nähe von Gewässern, in Auen und grundwassernahen Lagen. Er verträgt auch zeitweise Überflutung. In Süddeutschland ist er für das Voralpenland, das Allgäu, die Bodenseeregion und Flussniederungen ideal. Winterhart bis –30 °C. Auf trockenen, flachgründigen Böden wächst er deutlich langsamer. Kalkböden verträgt er mäßig.

Vorteile: Spektakuläres Herbstlaub in Kupfer und Rostrot, sehr schneller Wuchs, außergewöhnliche Borke, für Feuchtstandorte hervorragend, extrem winterhart, botanisch einzigartig.

Nachteile: Nicht heimisch, sommergrün – kein Immergrün, auf Trockenstandorten weniger geeignet, großer Platzbedarf, kein ökologischer Wert für heimische Fauna, Pneumatophoren können Rasenpflege erschweren.