Beschreibung

Sorbus torminalis – Elsbeere

Kurzbeschreibung: Die Elsbeere ist eine der wertvollsten und seltensten heimischen Baumarten – mit einem der teuersten Nutzhölzer Europas und einer viersaisonalen Attraktivität die ihresgleichen sucht. Im Mai weiße Blütendolden, im Sommer dunkelgrünes, ahornähnliches Laub, im Herbst ein Farbenfeuer aus Scharlachrot und Orange – und dazu braun-rote Früchte die von Wildvögeln begierig gefressen werden. Eine Pflanzung ist zugleich ein Beitrag zum Artenschutz.

  • teuerstes Holzart in D
  • Wuchshöhe bis zu 25m
  • Sehr trockenheitstolerant, nährstoffliebend
  • Holz u.a. für Instrumentenbau
  • Konkurrenzschwach
  • Mischbar mit Eiche
  • Frucht mit hohem Vitamin C-Anteil
  • Wird auch zur Schnapsproduktion verwendet
  • Tiefwurzler

Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Elsbeere ist in den Wärme- und Trockenwäldern Süddeutschlands heimisch – auf der Schwäbischen Alb, im Fränkischen Jura, im Schwarzwald und in den Muschelkalkgebieten am Neckar und Main. Sie verträgt Trockenheit, Kalkböden und Hitze hervorragend und gilt als eine der klimaresilientesten heimischen Baumarten überhaupt. Auf staunassen oder sauren Böden gedeiht sie schlecht. Mit dem Klimawandel wird ihr Verbreitungspotenzial in Süddeutschland weiter zunehmen.

Vorteile: Heimisch und ökologisch hochwertig, vom Rückgang bedroht – Pflanzung ist Artenschutz, außergewöhnliches Herbstlaub, kalk- und trockenheitsverträglich, wertvolles Holz, Früchte als Vogelnahrung.

Nachteile: Sehr langsames Wachstum, im Handel sehr selten und teuer, keine sauren oder staunassen Böden, kein Gehölz für strukturierte Gartengestaltung, großer Platzbedarf im Alter.