Beschreibung
Cedrus atlantica – Atlas-Zeder
Kurzbeschreibung: Die Atlas-Zeder aus den nordafrikanischen Atlasgebirgen ist die robusteste und trockenheitsverträglichste der drei Zedernarten – und damit die beste Wahl für süddeutsche Verhältnisse. Mit ihrer aufstrebenden, im Alter tischförmig ausladenden Krone, dem silbrig-blauen Nadelkleid und den charakteristischen aufrechten Zapfen ist sie ein majestätischer Solitärbaum für Parks und große Gärten. Die Sorte ‚Glauca‘ mit besonders blauem Nadelkleid ist die bekannteste Auslese.
- Weniger Spätfrostgefährdet
- Trockenheitstolerant, wenn auch weniger als die Libanonzeder
- Bläulicher als Libanonzeder
- ansonsten gelten die Merkmale der Libanonzeder
Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Atlas-Zeder verträgt Trockenheit, Hitze und Kalkböden hervorragend – damit ist sie von allen Zedernarten am besten für die wärmeren und trockeneren Lagen Süddeutschlands geeignet. Rheinebene, Neckartal, fränkische Wärmelagen und die Kalkstandorte der Schwäbischen Alb sind ideale Standorte. Winterhart bis –20 bis –25 °C; junge Pflanzen können in exponierten Lagen frostempfindlicher sein. Staunässe und verdichtete Böden verträgt sie nicht.
Vorteile: Trockenheits- und kalkverträglichste Zedernart, imposanter Habitus, silbrig-blaues Nadelkleid, immergrün, langlebig, für warme Wärmelagen Süddeutschlands bestens geeignet, majesätische Silhouette.
Nachteile: Großer Platzbedarf – kein Baum für Hausgärten, Staunässe nicht verträglich, langsames Jugendwachstum, in exponierten Höhenlagen frostgefährdet, nicht heimisch, kein ökologischer Wert für heimische Fauna.






