Beschreibung

Taxus baccata – Gemeine Eibe

Kurzbeschreibung: Die Gemeine Eibe ist die Königin der heimischen Nadelgehölze – dunkelgrün, schattenverträglich, extrem langlebig und für formale wie naturnahe Gärten gleichermaßen geeignet. Als Heckenpflanze ist sie konkurrenzlos: dicht, schnittfest und auch im tiefen Schatten noch voll funktionsfähig. Die leuchtend roten Früchte (Arillus) sind ein wertvolles Winterfutter für Vögel – Achtung: alle anderen Pflanzenteile sind für Menschen und viele Tiere hochgiftig.

  • 10-12 m hoher Baum
  • bis zu 1000 Jahr erreichbare Alter
  • Tiefwurzler
  • Schattenbaumart
  • Mit Ausnahme des roten Samenmantels alle Pflanzenteile stark giftig

Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Eibe ist von Natur aus in Süddeutschland heimisch, kommt aber natürlich selten vor da sie durch Wildverbiss und frühere Abholzung stark dezimiert wurde. Sie verträgt tiefe Temperaturen problemlos und ist in allen süddeutschen Lagen winterhart. Besonders wertvoll ist ihre Schattentoleranz – sie gedeiht unter Altbäumen wo kaum ein anderes Gehölz wächst. Auf staunassen Böden ist sie empfindlich; gute Drainage ist wichtig.

Vorteile: Extrem schattenverträglich, hervorragend als Heckenpflanze, sehr langlebig, heimisch, Früchte als Vogelnahrung, vielseitig formbar, trockenheitsverträglich wenn etabliert.

Nachteile: Alle Pflanzenteile außer dem roten Fruchtfleisch hochgiftig – kein geeignetes Gehölz in Gärten mit Kleinkindern oder weidenden Tieren, langsames Wachstum, empfindlich gegenüber Staunässe, Wildverbiss ein dauerhaftes Problem.