Beschreibung

Fagus orientalis – Orient-Buche

Kurzbeschreibung: Die Orient-Buche aus dem Kaukasus und Kleinasien ist die wüchsigere und trockenheitsverträglichere Schwester der Rotbuche – mit etwas größerem, glänzenderem Laub und einem kräftigerem Wuchs. Im Herbst leuchtet sie in warmem Goldgelb und Orange. Als Solitär oder Waldbaum ist sie eine vielversprechende Alternative zur Rotbuche auf wärmeren und trockeneren Standorten wo diese zunehmend unter Klimastress leidet.

  • Trockenheitstolerantere Rotbuche
  • Holzverwendung wie Rotbuche
  • Aus Frucht kann Speise-Öl zur Verwendung gepresst werden
  • Bessere Buchenart im Klimawandel
  • 40 m Wuchshöhe
  • Herzwurzler
  • Kommt auch mit stark saurem bzw. alkalischen Böden zurecht
  • Schattentolerant + konkurrenzstark

Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Orient-Buche verträgt Hitze und Trockenheit deutlich besser als die heimische Rotbuche – ein entscheidender Vorteil angesichts der zunehmend trockenen Sommer in der Rheinebene, dem Stuttgarter Raum und in Franken. Sie bevorzugt tiefgründige, frische bis mäßig trockene Böden auf saurer bis neutraler Basis. Kalkstandorte verträgt sie besser als die Rotbuche. Winterhart bis –25 °C. Als Klimawandel-Baumart für die wärmeren Buchen-Standorte Süddeutschlands hochinteressant.

Vorteile: Trockenheitsverträglicher als Rotbuche, schneller Wuchs, attraktives Herbstlaub, kalktoleranter, imposanter Habitus, zukunftssichere Klimawandel-Baumart.

Nachteile: Nicht heimisch – geringerer ökologischer Wert als Rotbuche, großer Platzbedarf, im Handel selten, keine dauerhaft staunassen Böden, in Deutschland noch wenig erprobt.