Beschreibung

Quercus petraea – Traubeneiche

Qualität: 1/1 P 30-50-80

Kurzbeschreibung: Die Traubeneiche ist neben der Stieleiche die wichtigste heimische Eichenart und ökologisch eine der bedeutendsten Baumarten Mitteleuropas. Sie wächst auf sauren, mageren und trockenen Böden wo die Stieleiche nicht mehr gedeiht, und bildet auf solchen Standorten die natürlichen Eichenwälder Mitteleuropas. Ihr geraderer Wuchs und die gestielten Blätter (mit ungestielten Früchten – daher „Trauben-Eiche“) unterscheiden sie von der Stieleiche.

Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Traubeneiche ist in ganz Süddeutschland heimisch und besonders typisch für die sauren Buntsandstein- und Kristallinböden des Schwarzwalds, der Oberpfalz und des Bayerischen Waldes. Sie verträgt Trockenheit und saure Böden gut, ist winterhart und langlebig. Im Vergleich zur Flaumeiche ist sie weniger extremtrockenheitstolerant, dafür auf einem breiteren Standortspektrum einsetzbar.

Vorteile: Heimisch und ökologisch erstklassig, trockenheits- und säureverträglich, gerader Wuchs, sehr langlebig, wertvoll für Insekten und Vögel, gute Holzqualität.

Nachteile: Langsames Wachstum, großer Platzbedarf, für staunasse oder sehr kalkreiche Böden weniger geeignet, Eichenprozessionsspinner in warmen Lagen ein zunehmendes Problem, kein Gehölz für kleine Gärten.