Beschreibung
Larix × eurolepis – Hybrid-Lärche
Kurzbeschreibung: Die Hybrid-Lärche ist eine Kreuzung aus Europäischer Lärche und Japanischer Lärche – und übertrifft beide Elternteile in Wuchsleistung und Robustheit deutlich. Sie wächst schneller, ist widerstandsfähiger gegen Lärchenkrebs und zeigt ein breiteres Standortspektrum als die Europäische Lärche. Das goldgelbe Herbstlaub und die zartgrüne Frühjahrsaustrieb sind genauso attraktiv wie bei den Elternarten – ein Baum der Stärke mit dem Charme der Lärche.
- Verwendung als Bauholz
- Sehr haltbares Holz, unempfindlich gg. Feuchtigkeit
- Höhere genetische Vielfalt als die sonst. Lärchenarten (Larix decidua x Larix kaempferi )
- Schnelleres Wachstum als sonst. Lärchenarten
- Wuchshöhe 40 m
- Absolute Lichtbaumart
- Liebt kalkhaltige Böden , kommt gut mit steinhaltigen und trockenen Böden zurecht
- Kräftige Herzwurzel
- Sehr gut mit Fichte mischbar
Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Hybrid-Lärche ist anpassungsfähiger als ihre Elternarten und kommt mit einem breiteren Spektrum von Standorten zurecht – von frischen Berglagen bis in wärmere Tieflagen. Sie ist winterhart bis –25 °C. Sie bevorzugt durchlässige, frische bis mäßig trockene Böden auf saurer bis neutraler Basis. Staunässe verträgt sie nicht. Für den Schwarzwald, das Voralpenland und Lagen bis 1.000 m ist sie eine wüchsige und robuste Wahl – robuster als die Europäische Lärche in wärmeren Lagen.
Vorteile: Deutlich schnellerer Wuchs als Europäische Lärche, robuster gegen Lärchenkrebs, breiteres Standortspektrum, attraktives Herbstgold, winterhart, forstlich und gestalterisch wertvoll.
Nachteile: Nicht heimisch als Hybride, großer Platzbedarf, sommergrün – kein Immergrün, Staunässe nicht verträglich, Nadelstreu versauert Böden leicht, für sehr trockene Standorte weniger geeignet.






