Beschreibung
Quercus frainetto – Ungarische Eiche
Kurzbeschreibung: Die Ungarische Eiche ist eine der imposantesten und am wenigsten bekannten Eichenarten für mitteleuropäische Gärten und Parks. Ihr Laub ist außergewöhnlich groß und tief gelappt – deutlich markanter als bei heimischen Eichen – und leuchtet im Herbst in kräftigem Gelb und Orange. Sie wächst zügiger als die Stieleiche und bildet eine breite, gleichmäßige Krone. Als Solitär oder Parkbaum ist sie eine lohnende Entdeckung.
- Wuchshöhe 35-40m
- Lichtbaumart
- Frostempfindlich
Klimatische Eigenschaften & Standortbedingungen: Die Ungarische Eiche stammt aus den kontinental geprägten Eichenwäldern Südosteuropas und verträgt Hitze und Trockenheit deutlich besser als heimische Eichenarten. Damit ist sie eine vielversprechende Baumart für die wärmer werdenden Lagen Süddeutschlands – besonders in der Rheinebene, in Franken und in den Wärmelagen Baden-Württembergs. Sie bevorzugt saure bis neutrale, durchlässige Böden. Winterhart bis –20 °C.
Vorteile: Ausgezeichnete Hitze- und Trockenheitstoleranz, großes dekoratives Laub, zügigerer Wuchs als Stieleiche, imposante Krone, ökologisch wertvoll ähnlich wie heimische Eichen.
Nachteile: Nicht heimisch, im Handel sehr selten, großer Platzbedarf, auf Staunassböden und stark kalkhaltigen Substraten weniger geeignet, in Deutschland kaum erprobt.





